Campus

Geschichte

Das BG|BRG Mössinger geht zurück auf das ehemalige Bundes- und Realgymnasium am Völkermarkterring. Diese Schule wurde im Jahre 1967 geteilt, das daraus entstandene 2. Bundes- und Realgymnasium übernahm die Räume im angrenzenden Gebäudekomplex in der Funderstraße. Im Jahr 1989 siedelten wir in das vollkommen neu errichtete Schulgebäude in der Mössingerstraße, seit diesem Zeitpunkt tragen wir den Namen BG|BRG Mössinger.

Innerhalb der ersten drei Jahre am neuen Schulstandort erreichte unsere Schule eine Kapazität von 35 Klassen. Dies entsprach einer Schülerinnern und Schülerzahl von etwa 1000 und rund 100 Lehrerinnen und Lehrern. In den letzten Jahren hat sich die Zahl bei 36 Klassen mit etwa 900 Schülerinnen und Schülern eingependelt. Im Jahr 2018 startete die erste große Umbauphase unseres Schulkomplexes: Begonnen wurde im Trakt der HTL Mössingerstraße, seit 2019 wird auch unser BG|BRG Mössinger erneuert. Gestartet wurde mit den Klassenräumen, in der Folge sollen die allgemeinen Bereiche umgestaltet werden. Im Zuge dieser Renovierungsphase wurde das alte Mössingerlogo durch ein neues, moderneres Design ersetzt.

Habemus nomen!

Seit der Gründung unserer Schule in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts standen wir ohne „echten“ Namen da, sieht man von der wenig schmeichelhaften Bezeichnung BG II ab. 

Durch Initiative des Schulleiters, HR Mag. Harald A. Kuchler, gelang es, diesen namenlosen Zustand zu beenden! Ab sofort dürfen wir uns stolz

„BG|BRG Mössinger“

nennen, nach dem Namensgeber der Straße, in welcher Sie, geschätzte Leser, uns unter der Hausnummer „25“ finden.

Wer war dieser Mössinger?
Johann Mössinger (1864-1937) war ein Zimmermann und Baumeister. Geboren in Wien kam er Anfang des 20. Jhdts. nach Klagenfurt. Er erwarb im großen Stil Grundstücke in der Umgebung der heutigen Mössingerstraße in St. Ruprecht (damals noch eine eigenständige Gemeinde). 
Auf einem Teil davon errichtete er Wohneinheiten, die heute noch bestehenden so genannten „Mössingerhäuser“, die als Arbeiterwohnungen gedacht waren. Mössinger hoffte nämlich, dass im Zuge des Baus der Karawankenbahn (von Klagenfurt über Rosenbach nach Aßling, heute Jesenice) eine Eisenbahnwerkstätte in dieser Gegend errichtet werden würde. 
Politische Überlegungen ließen diesen Plan jedoch scheitern. Die Gemeindeverantwortlichen fürchteten sich vor dem Zuzug von überwiegend sozialistisch organisierten Eisenbahnern. 
Mössinger, der dadurch schwere Verluste erlitt, kehrte Klagenfurt bald darauf den Rücken und nach Wien zurück. Die Werkstätten, die St. Ruprecht bzw. später Klagenfurt viele Arbeitsplätze gebracht hätten, entstanden später in Aßling/Jesenice und Knittelfeld.

(aus: Schneider, Hermann, Die Straßen und Plätze von Klagenfurt, Klagenfurt 1985)


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